Eine Stunde Stillstand an einer Windturbine oder einem Wasserkraftaggregat bedeutet direkt entgangenen Ertrag. Störungen kommen verstreut aus SCADA-Alarmen, per Telefon und E-Mail; wenn Getriebeöl-Analyse, Rotorblattinspektion und Generatorwartung nach Herstellerplan in Excel verfolgt werden, gerät die planmäßige Instandhaltung ins Stocken. In unserem System wird jede Turbine und jedes Aggregat mit ihren Unterkomponenten abgebildet; ein SCADA-Alarm wird zum Arbeitsauftrag, und der Techniker bestätigt Arbeitserlaubnis und Lockout-Tagout-Schritte am Tablet. Wartungsplan, Ersatzteilverbrauch und Ertragsausfall sind in einem Dashboard im Blick.

Typische Probleme bei Kraftwerksbetreibern
- SCADA-Alarme werden nicht zu Arbeitsaufträgen
- Wartungsintervalle des Herstellers werden versäumt
- Arbeitserlaubnis und Verriegelungsschritte bleiben auf Papier
- Kritische Ersatzteile fehlen im Lager
Module
Anlagenhierarchie
Equipmentkarte nach Anlage, Turbine oder Aggregat und Unterkomponente.
Störung und Arbeitsauftrag
Arbeitsauftrag aus Alarm oder Feld, Priorität, Teamzuordnung und Ursachenanalyse.
Periodische Wartung
Wartungsplan und Checklisten nach Betriebsstunden, Kalender und Herstellerhandbuch.
Arbeitserlaubnis und LOTO
Digitale Freigabe von Arbeiten in der Höhe, Freischalten und Verriegeln.
Ersatzteile
Bestand kritischer Teile, Mindestmenge und auftragsbezogener Verbrauch.
Verfügbarkeitsbericht
Stillstandszeit, MTBF, MTTR und Berechnung des Ertragsausfalls.
So läuft es im Alltag
- 1
Ein SCADA-Alarm oder eine Feldmeldung eröffnet den Arbeitsauftrag.
- 2
Der Schichtingenieur legt Team und Priorität fest.
- 3
Der Techniker bestätigt die Arbeitserlaubnis und arbeitet mit der Checkliste.
- 4
Verwendete Teile und Fotos werden dem Auftrag zugeordnet.
- 5
Zum Monatsende entstehen Verfügbarkeits- und Ertragsausfallbericht.

Integrationen
Standardsoftware oder Individualentwicklung?
Wann Standardsoftware reicht
Für kleine Einzelstandorte genügen anfangs allgemeine Instandhaltungsprogramme.
Wann sich Individualsoftware lohnt
Bei Portfolios mit mehreren Standorten senkt ein individuelles System, das SCADA-Anbindung, Arbeitserlaubnis und Ertragsausfallanalyse vereint, Stillstandszeiten und Wartungskosten.
Wie das Budget entsteht
Wir bringen zuerst den Ablauf live, der Ihnen am meisten Zeit spart, und ergänzen weitere Module anhand echter Nutzung. Der volle Umfang unten ist mit 22 Screens und 10 Modulen berechnet; den Festpreis nennen wir nach einem kostenlosen Erstgespräch und schriftlichem Umfang.
Wartung und Weiterentwicklung (optional): 600 € / Monat. Hosting, SMS, WhatsApp und Store-Gebühren werden separat ausgewiesen.
Häufige Fragen
Lässt sich das System an unser SCADA anbinden?
Alarm- und Zählerdaten werden über OPC UA, Modbus oder die vom Hersteller bereitgestellte Datenübertragung übernommen.
Können Techniker in der Turbine ohne Internet arbeiten?
Ja, Checklisten und Arbeitsaufträge werden offline ausgefüllt und bei Verbindung übertragen.
Lassen sich auch Photovoltaik-Anlagen im selben System verwalten?
Ja, für unterschiedliche Anlagentypen werden eigene Anlagenvorlagen und Wartungspläne definiert.
Können wir als O&M-Dienstleister unseren Kunden Berichte liefern?
Ja, für jeden Anlageneigentümer lassen sich eigene Berichte und eine Überwachungsansicht einrichten.





