In der Färberei durchläuft jede Kundenpartie von der Rohwarenannahme bis zum Versand Vorbehandlung, Färben, Waschen, Rahmen und Qualitätskontrolle. Wandern die Partien als Papierkarten durch den Betrieb, weiß niemand, welcher Ballen auf welcher Maschine wartet, wie oft eine Partie wegen Farbabweichung nachgefärbt wurde und was der Chemikalienverbrauch wirklich kostet. In unserem System wird Rohware mit Ballennummer und Meterzahl angenommen, jede Partie durchläuft die Stufen mit einer Auftragskarte. Die im Labor freigegebene Farbrezeptur geht als Einwageliste in die Farbküche, die Maschinenplanung erfolgt per Drag-and-drop am Bildschirm; Nachfärbungen, Ausschuss und Lohnabrechnung werden je Partie ausgewertet.

Typische Probleme in Färbereien
- Unklar, in welcher Stufe ein Ballen wartet
- Die Kosten von Nachfärbungen bleiben unsichtbar
- Farbrezeptur und tatsächlicher Chemikalienverbrauch stimmen nicht überein
- Kunden fragen ständig nach dem Partiestand
Module
Rohwarenannahme
Erfassung von Kunde, Ballennummer, Meterzahl, Gewicht und Gewebeart.
Partie und Auftragskarte
Partiekarte mit Barcode, Arbeitsgang und Statusverfolgung je Stufe.
Lab-Dip und Rezeptur
Farbmuster, Freigabeprozess und versionierte Färberezeptur.
Maschinenplanung
Planung nach Kapazität für Jet-, Overflow- und Rahmenmaschinen.
Farbküche
Einwaage nach Rezeptur, Abbuchung von Farbstoffen und Chemikalien.
Lohnabrechnung und Portal
Preis je Kilo oder Meter, Ausschuss, Lieferschein und Statusansicht für Kunden.
So läuft es im Alltag
- 1
Rohware wird auf den Namen des Kunden angenommen, die Partiekarte wird gedruckt.
- 2
Das Labor erstellt das Farbmuster, der Kunde gibt frei.
- 3
Der Planer legt die Partie auf eine passende Maschine, die Rezeptur geht an die Farbküche.
- 4
In jeder Stufe wird die Partiekarte gescannt, bei Nachfärbung wird der Grund erfasst.
- 5
Die Partie geht nach der Qualitätskontrolle in den Versand, die Lohnrechnung wird vorbereitet.

Integrationen
Standardsoftware oder Individualentwicklung?
Wann Standardsoftware reicht
Für kleine Färbereien mit nur einem Kunden oder wenigen Maschinen kann ein ERP mit allgemeinem Fertigungsmodul genügen.
Wann sich Individualsoftware lohnt
Bei Lohnfärbern mit vielen Maschinen und Hunderten Farbrezepturen macht ein System aus Partieverfolgung, Rezeptur und Kosten Nachfärbungen und Chemikalienverschwendung sichtbar.
Wie das Budget entsteht
Wir bringen zuerst den Ablauf live, der Ihnen am meisten Zeit spart, und ergänzen weitere Module anhand echter Nutzung. Der volle Umfang unten ist mit 22 Screens und 9 Modulen berechnet; den Festpreis nennen wir nach einem kostenlosen Erstgespräch und schriftlichem Umfang.
Wartung und Weiterentwicklung (optional): 550 € / Monat. Hosting, SMS, WhatsApp und Store-Gebühren werden separat ausgewiesen.
Häufige Fragen
Funktioniert es mit unserer automatischen Dosieranlage?
An Dosieranlagen mit Rezeptschnittstelle kann ein Einwageauftrag gesendet werden; ohne Unterstützung wird manuell am Bildschirm der Farbküche eingewogen.
Können Kunden ihre Partien einsehen?
Ja, jeder Kunde sieht im Portal nur Stufe, Meterzahl und Versanddaten seiner eigenen Partien.
Kommen Maschinendaten ins System?
Von Maschinen, deren SPS oder Bedienfeld Daten liefert, können Start, Ende und Temperatur übernommen werden.
Wird unser bestehendes Rezeptarchiv übernommen?
Rezepturen aus Excel oder einem bestehenden Programm werden importiert und mit Ihren Chemikaliencodes abgeglichen.





