Im Milchviehbetrieb hängt der Gewinn davon ab, dass die Kuh zum richtigen Zeitpunkt besamt wird, Mastitis früh erkannt wird und die Ration an die Leistung angepasst ist. Steht die Brunstbeobachtung an der Tafel, die Milchleistung im Heft und der Impfstand im Kopf des Tierarztes, verlängert sich die Zwischenkalbezeit und unwirtschaftliche Tiere bleiben unbemerkt in der Herde. In unserem System bekommt jedes Tier eine Karte mit Ohrmarkennummer; Brunst, Besamung, Trächtigkeitsuntersuchung und Abkalbung werden erfasst. Daten aus dem Melkstand zeigen die Milchleistung je Tier, Leitfähigkeitswerte das Mastitisrisiko; das System erinnert rechtzeitig an Trockenstellen, Impfungen und Untersuchungen.

Typische Probleme in Tierhaltungsbetrieben
- Brunst und Besamungszeitpunkte werden verpasst
- Die Milchleistung je Tier ist unbekannt
- Impf- und Medikamentenwartezeiten lassen sich nicht nachverfolgen
- Rationskosten lassen sich nicht mit der Leistung in Beziehung setzen
Module
Tierkarte
Ohrmarkennummer, Rasse, Abstammung, Geburt und Gruppenzugehörigkeit.
Reproduktionsmanagement
Brunst, Besamung, Spermaerfassung, Trächtigkeits- und Abkalbekalender.
Milchleistung
Tägliche Milchmenge je Tier, Laktationskurve und Leistungsvergleich.
Gesundheit und Impfung
Erkrankungen, Behandlungen, Impfplan und Warnung vor Milchwartezeit.
Ration und Futter
Ration je Gruppe, Futterbestand und Futterkosten je Liter.
Mastkontrolle
Wiegehistorie, tägliche Zunahme und Schlachtplanung.
So läuft es im Alltag
- 1
Das Tier wird mit Ohrmarkennummer erfasst und einer Gruppe zugeordnet.
- 2
Das Stallpersonal trägt Brunst und Ereignisse per Smartphone ein.
- 3
Daten aus dem Melkstand fließen als Tagesmilchleistung in die Tierkarte.
- 4
Das System erinnert an Besamung, Untersuchung, Impfung und Trockenstellen.
- 5
Zum Monatsende entsteht der Bericht zu Leistung, Fruchtbarkeit und Futterkosten.

Integrationen
Standardsoftware oder Individualentwicklung?
Wann Standardsoftware reicht
Für kleine Familienbetriebe genügen fertige Herden-Apps und die Software des Melksystems.
Wann sich Individualsoftware lohnt
Bei Hunderten Tieren, mehreren Ställen und Milchlieferverträgen steigert ein System, das Reproduktion, Leistung und Kosten verbindet, die Rentabilität spürbar.
Wie das Budget entsteht
Wir bringen zuerst den Ablauf live, der Ihnen am meisten Zeit spart, und ergänzen weitere Module anhand echter Nutzung. Der volle Umfang unten ist mit 18 Screens und 9 Modulen berechnet; den Festpreis nennen wir nach einem kostenlosen Erstgespräch und schriftlichem Umfang.
Wartung und Weiterentwicklung (optional): 450 € / Monat. Hosting, SMS, WhatsApp und Store-Gebühren werden separat ausgewiesen.
Häufige Fragen
Werden Daten von Melkrobotern oder Milchmengenmessern übernommen?
Von Melksystemen mit Datenausgabe wird die Milchleistung je Tier übernommen; wird das nicht unterstützt, erfolgt eine tägliche Sammeleingabe.
Kann der Tierarzt auf das System zugreifen?
Ja, für den Tierarzt wird ein eigener berechtigter Benutzer für Behandlungs-, Untersuchungs- und Impfprotokolle angelegt.
Wie übernehmen wir unsere bestehende Tierliste?
Ohrmarkennummern und Stammdaten werden aus einer Excel-Liste oder einem Auszug der amtlichen Datenbank importiert.
Ist es auch für Schafe und Ziegen nutzbar?
Ja, die Felder für Ablammen, Schur und Milchleistung werden für Schafe und Ziegen angepasst.





