In der Blechbearbeitung beginnt der Tag mit den DXF-Dateien der Kunden: Welche Blechdicke, welche Güte, wie viele Teile pro Tafel, braucht es Abkanten und Schweißen? Angebote werden von Hand anhand geschätzter Schneidzeiten kalkuliert, und der Bestand an Tafeln und Restblechen liegt in einem Regal, das niemand genau kennt. In unserem System wird das Angebot nach Schneidzeit, Material und Anzahl der Abkantungen berechnet; das freigegebene Angebot wird zum Fertigungsauftrag. Der Bediener sieht am Tablet den nächsten Nesting-Plan, nach dem Schnitt werden verbrauchte Tafeln und Restteile im Bestand verbucht, und beim Versand liegt die E-Rechnung bereit.

Typische Probleme in Blechbearbeitungsbetrieben
- Verlustreiche Angebote ohne belastbare Schneidzeit-Kalkulation
- Restbleche sind im Bestand nicht sichtbar
- Unklar, wo ein Auftrag zwischen Laser, Abkantpresse und Schweißen wartet
- Eilaufträge werfen die Maschinenreihenfolge durcheinander
Module
Angebotskalkulation
Preis nach Material, Blechdicke, Schnittlänge sowie Anzahl der Bohrungen und Abkantungen.
Fertigungsauftrag und Arbeitsgang
Auftragsablauf über Laser, Abkanten, Schweißen und Lackieren.
Tafel- und Restbestand
Tafeln nach Güte, Dicke und Format; Restbleche mit erfasstem Maß.
Maschinenreihenfolge
Warteschlange je Maschine, Priorität per Drag-and-drop und voraussichtliches Ende.
Bedienerbildschirm
Zeichnung, Nesting-Ausgabe, Start/Ende und Verschnitterfassung am Tablet.
Versand und Kosten
Tatsächliche Kosten je Teil, E-Rechnung und Lieferbeleg.
So läuft es im Alltag
- 1
Die Kundendatei trifft ein, das Angebot wird nach Schneidzeit kalkuliert.
- 2
Das freigegebene Angebot wird zum Fertigungsauftrag, Material wird reserviert.
- 3
Der Planer legt den Auftrag in die Laser-Warteschlange.
- 4
Der Bediener startet und beendet Schneiden und Abkanten am Tablet und erfasst den Verschnitt.
- 5
Die Teile gehen in den Versand, der Auftrag wird mit den tatsächlichen Kosten abgeschlossen.

Integrationen
Standardsoftware oder Individualentwicklung?
Wann Standardsoftware reicht
Für Betriebe mit nur einem Laser und wenigen Kunden reichen anfangs eine allgemeine Lager- und Kundenverwaltung sowie eine Excel-Angebotsvorlage.
Wann sich Individualsoftware lohnt
Bei mehreren Maschinen, hohem Lohnfertigungsanteil und Restblechverwaltung macht ein System, das auf Ihre Kalkulationslogik und Arbeitsgänge zugeschnitten ist, die Rentabilität direkt sichtbar.
Wie das Budget entsteht
Wir bringen zuerst den Ablauf live, der Ihnen am meisten Zeit spart, und ergänzen weitere Module anhand echter Nutzung. Der volle Umfang unten ist mit 20 Screens und 9 Modulen berechnet; den Festpreis nennen wir nach einem kostenlosen Erstgespräch und schriftlichem Umfang.
Wartung und Weiterentwicklung (optional): 450 € / Monat. Hosting, SMS, WhatsApp und Store-Gebühren werden separat ausgewiesen.
Häufige Fragen
Wird die Schneidzeit automatisch aus der DXF-Datei berechnet?
Schnittlänge und Anzahl der Bohrungen werden aus der Datei oder dem Bericht der Nesting-Software gelesen; die Zeit ergibt sich aus Ihrer Maschinen-Geschwindigkeitstabelle.
Können Bediener das Tablet in der Werkstatt nutzen?
Ja, die Oberfläche hat große Schaltflächen; es werden schlichte Bildschirme verwendet, die sich auch mit Handschuhen bedienen lassen.
Funktioniert das mit unserem bestehenden ERP?
Kunden, Lager und Rechnungen können im ERP bleiben; Fertigungsauftrags- und Produktionsdaten werden per API oder Datenbankübernahme synchronisiert.
Werden alte Angebote und Kundendaten übernommen?
Kunden, Materialstammdaten und frühere Angebote werden aus Excel oder einem ERP-Export importiert.





