Mobile AppEssen, Lebensmittel & LieferungOriginal von Migros
Migros ist der Schnelllieferdienst der türkischen Supermarktkette Migros und ein Beispiel dafür, wie ein etablierter Händler sein Filialnetz in Lieferlager verwandelt. Kundinnen und Kunden erhalten das Vertrauen in eine bekannte Marke, ein breites Sortiment und die Vorteile des Treueprogramms zusammen mit kurzer Lieferzeit. Bestehende Filialen statt eigener Lager zu nutzen senkt die Investition, macht aber den Abgleich von Filial- und Online-Bestand erfolgskritisch.
Neben der Kunden-App brauchen Sie eine Kommissionier-App für die Filiale, eine Kurier-App und ein zentrales Panel. Die eigentliche Arbeit steckt im Backend: Echtzeit-Bestandsanbindung an ERP und Kassensystem der Filialen, Ersatzartikel-Regeln, Verknüpfung mit der Kundenkarte und filialbezogene Liefergebiete. In solchen Projekten erfordert die Integrationsschicht genauso viel Aufwand wie die Benutzeroberfläche.

So funktioniert Migros: der zentrale Nutzerfluss

Wie viele Apps und Dashboards brauchen Sie?
Kunden-App
Nutzer sehen das Sortiment der nahen Filiale, nutzen Rabatte über die Kundenkarte und verfolgen ihre Bestellung.
Kommissionier-App für Filialen
Filialpersonal sammelt die Bestellung per Handscanner oder Smartphone aus den Regalen, schlägt Ersatzartikel vor und verpackt.
Kurier-App
Kuriere holen das Paket in der Filiale ab, fahren zur Adresse und bestätigen die Zustellung.
Zentrales Admin-Panel
Die Zentrale überwacht Filialgebiete, Kampagnen, Bestandsabgleich und Performance.

Kritische Funktionen eines Produkts wie Migros
ERP- und Kassenanbindung für Bestände
An der Kasse verkaufte Artikel werden vom Online-Bestand abgezogen; minütliche Synchronisation reduziert Phantombestände.
Regeln für Ersatzartikel
Ist ein Produkt nicht im Regal, schlägt das Personal einen ähnlichen Artikel vor, den die Kundschaft in der App annimmt oder ablehnt.
Anbindung der Kundenkarte
Rabatte, Punkte und persönliche Aktionen des bestehenden Treueprogramms gelten auch bei Online-Bestellungen.
Filialbezogene Liefergebiete
Servicegebiet, Kapazität und Öffnungszeiten jeder Filiale werden einzeln definiert; bei hoher Auslastung geht die Bestellung an eine andere Filiale.
Verwaltung von Gewichtsware
Obst, Gemüse und Feinkost werden nach geschätztem Gewicht verkauft; nach der Kommissionierung wird die Differenz zum tatsächlichen Betrag erstattet.
Optimierte Kommissionierroute
Nach dem Gangaufbau der Filiale sortierte Artikelliste, die die Kommissionierzeit verkürzt.
Was in die erste Version gehört – und was später kommt
Erste Version (MVP)
- Kunden-App mit Filialauswahl und Warenkorb
- Produkt- und Bestandssynchronisation mit dem ERP
- Kommissionier-App für Filialen mit Freigabe von Ersatzartikeln
- Kurierzuweisung und Bestellverfolgung
- Admin-Panel für Kampagnen, Gebiete und Bestellungen
Spätere Releases
- Vollständige Integration des Treueprogramms
- Geplante Lieferung und Optionen für Großeinkäufe
- Kapazitätsplanung der Filialen auf Basis von Bedarfsprognosen
- Abholstationen (Click & Collect)
Module und Budgetberechnung
Das Budget wird mit dem Preismodell von 360 SOFT aus den Modulen unten, rund 34 Screens und der Projektkomplexität berechnet: etwa 226 Personentage für den vollen Umfang und 139 Personentage für die erste Version. Jedes gestrichene Modul senkt das Budget direkt.
| Modul | Phase |
|---|---|
| Registrierung, Login, Social Login | Erste Version |
| Benutzerprofil und Einstellungen | Erste Version |
| Rollen und Berechtigungen | Erste Version |
| Admin-Dashboard | Erste Version |
| Produkt- / Inhaltskatalog | Erste Version |
| Warenkorb und Checkout | Erste Version |
| Erweiterte Suche und Filter | Erste Version |
| Online-Zahlung (Stripe / PSP) | Erste Version |
| Karten, Standort, Routen | Erste Version |
| Push-Benachrichtigungen | Erste Version |
| Barcode / RFID / Handscanner | Späteres Release |
| ERP- / Buchhaltungsintegration | Späteres Release |
| Drittanbieter-API-Integration | Erste Version |
| Reporting und Analytics | Erste Version |
Hosting, SMS, Karten-APIs, Store-Konten und Gebühren des Zahlungsanbieters sind separate Posten. Wartung und Weiterentwicklung (optional): 750 € / Monat. Ein schriftliches Festpreisangebot erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden nach einem kostenlosen Erstgespräch.
Die schwierigen Teile
Unsichere Filialbestände
Weil in der Filiale auch Laufkundschaft einkauft, hinkt der Online-Bestand stets hinterher; Sicherheitsbestände und Ersatzregeln sind unverzichtbar.
Integration von Altsystemen
ERP- und Kassensysteme von Handelsketten arbeiten oft mit veralteten Protokollen; die Integrationsschicht kann den Aufwand eines eigenen Projekts erreichen.
Filialbetrieb
Das Kommissionieren kommt zum Tagesgeschäft des Personals hinzu; zu Spitzenzeiten müssen Kasse und Online-Bestellungen ausbalanciert werden.
Geschäftsmodell
Die Erlöse stammen aus der Handelsmarge und der Liefergebühr; die Nutzung des bestehenden Filialnetzes macht Investitionen in eigene Lager überflüssig und stützt die Rentabilität. In-App-Werbung und Hervorhebungsdeals mit Herstellermarken, ein Aufschlag unterhalb des Mindestbestellwerts und an das Treueprogramm gekoppelte Gratislieferungen ergänzen das Modell.
Kostenloses Angebot für Ihr Projekt
Wir klären den Umfang gemeinsam und senden Ihnen innerhalb von 24 Stunden ein schriftliches Festpreisangebot. NDA auf Wunsch, der Quellcode gehört Ihnen.
App-Entwickler für eine App wie Migros auswählen
Wer „app wie migros entwickeln lassen“ sucht, sucht meist eine zuverlässige App-Agentur bzw. einen Softwareentwickler. Achten Sie beim Vergleich von Angeboten auf vier Punkte:
- Können Sie veröffentlichte, ähnliche Projekte selbst ausprobieren?
- Werden Quellcode, Designdateien, Server und Store-Konten vertraglich an Sie übertragen?
- Gibt es alle zwei Wochen eine lauffähige Demo und schriftliche Abnahmekriterien?
- Sind Wartung, Skalierung und DSGVO/Sicherheit im Angebot ausgewiesen?
Urheber- und Markenrecht
Geschäftsmodelle und Funktionen sind in der Regel nicht geschützt, wohl aber Name, Logo, Oberflächendesign, Inhalte und Quellcode von Migros. Deshalb entwickeln wir ein Produkt mit ähnlicher Funktion, aber eigener Marke, eigenem Design und eigenem Code. Keine Rechtsberatung; wir empfehlen vor dem Launch eine Markenrecherche.
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Schnelllieferungs-App für meine Supermarktkette?
Die Dauer hängt stark davon ab, wie offen ERP und Kassensystem für Integrationen sind. Die Oberflächen lassen sich in einigen Monaten umsetzen; die Integrationstests brauchen zusätzlich Zeit.
Eigenes Lager oder Kommissionierung in der Filiale?
Die Filialkommissionierung ermöglicht einen schnellen Start mit geringer Investition; ein eigenes Lager bringt Vorteile bei Bestandsgenauigkeit und Tempo. Viele Ketten kombinieren beides.
Wie viele separate Anwendungen werden benötigt?
Kunden-App, Kommissionier-App, Kurier-App und zentrales Admin-Panel. Ohne eigene Kuriere lässt sich die Zustellung an einen Logistikdienstleister anbinden.
Gibt es Probleme mit Urheber- oder Markenrecht?
Das Modell der Schnelllieferung aus der Filiale und seine Funktionen sind in der Regel frei nutzbar; Name, Logo, Design, Inhalte und Code dürfen nicht kopiert werden. Dies ist keine Rechtsberatung.





